Einmal Pizza mit Teilhabe, Diversität und Inklusion, bitte!
Wir haben Pizza gemacht an ganz vielen Orten.
Vor dem Café, im Theater, am Hafen, privat im Garten, sogar auf einer Wiese, also quasi auf der ganzen Welt im ganzen Stadtgebiet.
Und immer wieder kam dieser Gedanke hoch:
„Lass mal eine Pizzeria aufmachen!“
Aus dem Gedanken wurde ein Traum:
„Pizzeria hat schon was, oder?“
Aus dem Traum wurde das erste Mal die Frage:
„Sollen wir das wirklich machen?“
Und dann die Überlegung:
„Wie geht das eigentlich und ist das teuer?“
Und die Suche nach einem Plan:
„Gibt es den schon?“
All das, was hier im Texteinstieg steht, geht jetzt schon drei Jahre lang so und lässt sich mit zwei Sätzen abschließen:
„Ja, wir möchten eine Pizzeria aufmachen. Eine inklusive!“
Dafür stecken wir seit einiger Zeit in den Vorbereitungen.
Und um nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig darüber zu erzählen, gibt es hier ein paar kleine Lückenfüller, die wir nach und nach ergänzen, wieder verschwinden lassen oder bearbeiten werden.
„Lass mal eine Pizzeria aufmachen!“
Das war der Moment, mit dem alles anfing.
Und tatsächlich standen wir schon an all diesen Orten, wie oben beschrieben, und haben Pizza gebacken.
Wir backten bei Regen, bei Sonne, nicht bei Schnee, aber bei klirrender Kälte.
Und dann klingt es doch nach einer guten Idee, dass wir irgendwann einmal dabei auch ein Dach über dem Kopf haben möchten.
Eins mit Ziegeln und Dachstuhl.
Es muss nicht schick sein, aber es soll Charme haben.
Genau wie das, was da nun entstehen soll.
„Pizzeria hat schon was, oder?“
Die Menschen lieben Pizza.
Und wenn Menschen sie nicht lieben, dann wird sie für gewöhnlich toleriert und akzeptiert.
Das passt total gut zu unserer Vorstellung eines tollen Miteinanders.
Pizza + Senza Limiti = ❤
„Sollen wir das wirklich machen?“
Ja.
Und auch wenn es etliche Gründe dafür gibt, vielleicht auch ein paar dagegen, sind es zwei ganz entscheidende Gründe, die ganz klar dafür sprechen.
Zum einen ist es natürlich, wie auch mit dem Café, ein privater Wunsch, eine Pizzeria aufzumachen und am Pizzaofen zu stehen.
Zum anderen ist es aber auch, die Chance zu haben, wieder ganz tolle und besondere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen.
Arbeitsplätze, von denen es zu wenige gibt, so mittendrin in der Gesellschaft und die es braucht!
„Wie geht das eigentlich und ist das teuer?“
Als gemeinnütziger Inklusionsbetrieb gibt es ein paar Besonderheiten beim Aufmachen oder, besser gesagt, beim Finanzieren einer Pizzeria.
Ähnlich wie beim Café.
Wir planen mit Kosten von ungefähr 450.000 € für unser Projekt.
Und die haben wir natürlich nicht einfach so auf dem Konto.
Wie auch schon bei der Eröffnung des Cafés, das am Ende 268.000 € gekostet hat.
Deswegen arbeiten wir in den kommenden Monaten ganz viel mit einem Teil der Gewinne der letzten Jahre des Cafés, also so ca. 50.000 €.
Da das aber gerade einmal dafür reicht, kleinere Umbauten zu bezahlen, wenden wir uns auch an einige Stiftungen, Privatpersonen, die ein Inklusionsprojekt unterstützen möchten, das Inklusionsamt und die Aktion Mensch.
Mit dem Ziel, dass wir mit dem vielen Geld, denn das ist es allemal, ein langfristiges Inklusionsprojekt auf die Beine stellen, das einen ganz tollen sozialen Mehrwert für die Menschen in und um die Pizzeria herum hat.
„Gibt es den (Plan) schon?“
Tatsächlich gibt es sogar schon einen zweiten Plan.
Mit dem ersten Plan haben wir uns ein bisschen verrechnet.
Eine große Fläche und ganz viele tolle Ideen können nämlich auch ganz schnell sehr teuer werden.
So kam es dazu, dass wir vor Kurzem eine Liste hatten, die von uns erwartet hat, ungefähr 1.000.000 € für all das zu bezahlen.
Die Liste gibt es noch. Sie liegt jetzt aber bei den Dingen, die wir nicht mehr sehen möchten.
Der neue Plan ist für uns durchaus realistischer und hat die ganze Idee hinter der Pizzeria sowie das Konzept ein bisschen verändert.
Wo vorher keine Marmorfliesen geplant waren, sind jetzt auch keine Fliesen aus Marmor geplant.
Dafür haben wir von Anfang an tolle Ideen, viel Lust auf noch mehr Teilhabe und ganz viel ❤ für unser neues Inklusionsprojekt!
Stand: 21.09.2026
